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14. Januar 2017

Allianzgebetswoche: Christen beten für die Polizei

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Um Gebetsunterstützung während der Allianzgebetswoche hat Kriminalhauptkommissar Holger Clas, Vorsitzender der Christlichen Polizeivereinigung, die Deutsche Evangelische Allianz gebeten. In einer Mitteilung an Generalsekretär Hartmut Steeb meinte er, er wäre "dankbar für Jeden, der im Gebet hinter der Polizei steht, insbesondere in der derzeitigen Situation." Er verwies auf Meldungen des pro medienmagazins und von idea, die zu Beginn des Jahres 2017 erschienen. In denen wurde u.a. berichtet, dass immer weniger Respekt in der Gesellschaft der Polizei entgegengebracht werde und mehr gezielte Gewalt von Linksextremisten gegen Polizeibeamte zu verzeichnen sei. Thematisiert wurde in den Medien auch die hohe Arbeitsbelastung der Beamten.

Ein Bundespolizist habe neulich Clas gegenüber von einem "Wanderzirkus Polizei" gesprochen: heute Grenzeinsatz im Süden, morgen OSZE-Gipfel im Norden, übermorgen Terroreinsatz im Osten. Die betroffenen Familien litten unter dieser "als desaströs empfundenen Situation". Viele Polizisten fühlten sich alleingelassen von der Politik, "die diese Problemlage zu verantworten hat". Clas zufolge sieht die Christliche Polizeivereinigung ihre Aufgabe jedoch nicht darin, die Politik zu kritisieren, sondern für sie zu beten und die Kollegen zu ermutigen.

Steeb sicherte Clas zu, dass an vielen Orten während der Gebetswoche, aber auch darüber hinaus das ganze Jahr über in regionalen Allianz-Veranstaltungen und "Städtegebeten" für die Polizei gebetet würde. “Für uns ist ganz klar, dass gerade das Gebet für Sie und Ihre Kollegen in den Sicherheits-Diensten auch gerade während der Allianzgebetswoche eine hohe Priorität hat. Das wird ganz gewiss auch an vielen Orten und in vielen Gebetsversammlungen im ganzen Land getan.”

Steeb rief erneut dazu auf, dieses Anliegen in den Abschlussveranstaltungen der Allianzgebetswoche noch einmal besonders mit aufzunehmen.

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