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20. April 2018

"Christusbewegung im Norden"

Nicht erst bei Unglücken nach Gott fragen

Holger Clas

Rendsburg (idea) – Zu einer lebendigen Christusnachfolge im Alltag hat der württembergische Altlandesbischof, Prof. Gerhard Maier (Tübingen), bei einer Tagung des Vereins "Christusbewegung im Norden" (früher "Nordelbischer Arbeitskreis für biblische Orientierung") aufgerufen. In seinem Referat zum Thema "Leiden – was hat das für einen Sinn?" vor 130 Teilnehmern in Rendsburg sagte Maier, dass viele Menschen sich von Gott losgelöst hätten. Erst bei schwerem Unglück käme dann die Frage auf: “Wieso lässt Gott das zu?”.

Der Bundesvorsitzende der Christlichen Polizeivereinigung, Kriminalhauptkommissar Holger Clas (Hamburg), schilderte die gefährliche Arbeit seiner Kollegen am Beispiel der Gewaltexzesse des G20-Gipfels in Hamburg. Als bekanntgeworden sei, dass linksextreme Gruppen europaweit zur Teilnahme an der Demo "Welcome to Hell" ("Willkommen in der Hölle") aufriefen, hätten sich Gebetsgruppen in Hamburg und anderen Orten gebildet, um für den Dienst der Polizei zu beten. Clas ermutigte die Teilnehmer: “Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe leben können.”

Der "Nordelbische Arbeitskreis für biblische Orientierung" ist Ende der 60er Jahre aus der "Bekenntnisbewegung kein anderes Evangelium" hervorgegangen. Zweimal im Jahr bietet er im Norden geistliche Impulstage an. Eines der Hauptziele des Vereins ist nach eigenen Angaben "die Aufklärung über die Gefahren der Bibelkritik und Zurüstung der Christen". Richteten sich die Tagungen in den ersten Jahrzehnten hauptsächlich an Mitglieder der evangelischen Kirche, so unterstützen heute nach Angaben des Vereinsvorsitzenden und Israelexperten Alexander Schick (Sylt) auch viele Christen aus Freikirchen den Verein. Die Umbenennung in "Christusbewegung im Norden" wurde Schick zufolge auf der Tagung in Rendsburg beschlossen, weil der ursprüngliche Name sich auf die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche bezog, die aber 2012 mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK) zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) fusionierte.

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